Donnerstag, 3. Januar 2013

Und da lag Sie. So ruhig und geschlossen auf dem Bett. Er wusste nicht, was er machen sollte. Er fragte sie, wie es ihr ginge .. Doch sie schrie ihn nur an und schrie, was für eine Blöde frage das sei. Er fragte, ob sie vielleicht raus gehen wolle, ein bisschen frische Luft schnappen. Doch Sie schrie ihn wieder an, wie solle sie denn mit einem verheulten Gesicht noch raus gehen. Er fragte sie dann ohne Emotion, was sie sonst mache wolle, sich umbringen? Sie war erschrocken und blickte hinab. Sie fing an wieder zu weinen, doch er blieb ganz starr da. Sie schrie Ihn an, warum er sie nicht tröste. Er nahm das Messer zur Hand und schlief es sich ganz leicht über die Hand. Sie, geschockt und still da saß, blickte auf seine Hand. Er schaute ihr in die Augen und sagte nur noch Kalt:' So fühle ich mich gerade.'
Sie hatte keine Ahnung von dem, was er durch macht und nahm ihn in den Arm. Er wickelte die blutige Hand in seinem Bettlaken ein und umarmte sie dann auch. Er flüsterte sie in Ohr:'Ich habe alles gemacht, was du wolltest. Ich habe versucht dich abzulenken und du schreist mich an. Selbst nach dem ich aus Wut und Trauer meine Hand auf geschnitten habe, liebe ich dich wie keine andere und weiß, wie bescheuert meine Fragen sind, aber was soll ich denn sonst tun, wenn ich selber so mies drauf bin und nicht weiß, was ich machen soll?!' ... Beide weinten, wischten sich aber dann die Tränen von den Augen und starrten sich nur noch in die Augen. 'Wir müssen weiter leben, auch ohne Ihn mein Schatz.', flüsterte Er ihr ins Ohr. 'Ich weiß ... Ich weiß.', flüsterte sie. 

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